Frankreich - Okzitanien - Südfrankreich - Andorra - Languedoc - Roussillon - Midi-Pyrenäen

Reisedatum:

Reisepreis:

18.07.2020 - 28.07.2020
ab 1275.00 EUR p. P. im DZ

Reisevorwort

Die Region Okzitanien in Südfrankreich und Andorra, mitten in den Pyrenäen gelegen, verzaubert mit ihrer großartigen landschaftlichen Vielfalt und ihrem bemerkenswerten Architekturerbe. Diese Reise bietet Ihnen eine unendliche Auswahl an Entdeckungsmöglichkeiten und vereint Natur, Architektur, Tradition und Gastronomie.

Reisebeschreibung

Über die Autobahn Frankfurt – Metz Nancy – Dijon nach Paray le Monial. Abendessen und Übernachtung.
Weiterfahrt Richtung Clermont Ferrand – Rodez zu unserem Übernachtungsort bei Castres.
In der alten Katharerhochburg am Ufer des Tarn wurde 1864 ein Maler geboren, der als Porträtist des leichten Lebens von Montmartre weltberühmt wurde: Henri de Toulouse-Lautrec. Als er mit 36 im Suff an Syphilis starb, wollte kein Pariser Museum seine Werke – umso schöner werden sie heute in seiner Heimatstadt Albi präsentiert. Eine Erbkrankheit und zwei Beinbrüche hatten Henri de Toulouse-Lautrec im Alter von 14 Jahren zur zwergwüchsigen Gestalt gemacht. Als er mit 36 Jahren im Schloss von Malromé in den Armen seiner geliebten Mutter starb, hinterließ er seiner Geburtsstadt Albi mehr als 500 Ölgemälde, Zeichnungen und Lithografien, die seit 1922 hinter den dicken Backsteinmauern des Palais de Berbie im Musée Toulouse-Lautrec zu bewundern sind. Neben vielen Werken Toulouse-Lautrecs sind auch zahlreiche Gemälde anderer Künstler, wie etwa Edgar Degas oder Auguste Rodin zu sehen. Bei einer Stadtführung sehen Sie u.a. die Kathedrale, das Bischofviertel uvm. Abendessen und Übernachtung bei Castres.
Dieses großartige Albigeoise Bastide ist mit einem außergewöhnlichen gotischen Erbe ausgestattet. Die Oberstadt von Cordes-sur-Ciel hat wirklich fabelhafte gotische Häuser bewahrt. Die Promenade in der mittelalterlichen Stadt ist eine echte Verzauberung. Als wohlhabende Handelsstadt ist Cordes Erbin der luxuriösen Wohnsitze seiner Händler. Hier sind alle Phasen der gotischen Architektur vertreten: von der Frühgotik über die Hochgotik im 14. Jh. bis hin zur Spätgotik im 15. Jh. Nachmittags besuchen wir Castelnau-de- Montmiral. Stolz thront auf einem Felsvorsprung die Bastide Castelnau-de-Montmiral. Der typische Charme der Fassaden, der Platz mit den Arkaden und der Pranger zeugen von einer Geschichte und einem noch sehr präsenten Erbe. Zurecht ist das Dorf unter den „schönsten Dörfern Frankreichs“ klassifiziert worden. Abendessen und Übernachtung bei Castres.
Die Kalk-Hochebene des Larzac im Süden des Départements Aveyron trägt die Spuren ihrer mittelalterlichen Geschichte. Ab dem 12. Jahrhundert war hier der Templer-, später der Malteserorden ansässig. Die kriegerischen Mönche formten die Landschaft, betrieben Viehzucht und Ackerbau und bauten Burgen und Dörfer wie Sainte- Eulalie-de-Cernon. Wir besuchen die Gemeinde La Couvertoirade. Sie ist als eines der „Plus beaux villages de France“ (dt. schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert und vor allem berühmt für die gut erhaltenen Bauwerke, Wehrtürme und Stadtmauern aus dem 12. Jahrhundert. Erbaut wurde der mittelalterliche Stadtkern durch den Templerorden. Unter den Rittern des Templerordens entwickelte sich La Couvertoirade zu einer florierenden kleinen Stadt. Ein Juwel in der Larzac Region. Bis heute sind viele Bauwerke aus dem Mittelalter erhalten. Abendessen und Übernachtung bei Castres.
Heute Morgen erreichen wir Carcassonne. Hoch auf einem Hügel über dem Aude-Tal gelegen, spielte Carcassonne in der Geschichte Frankreichs immer wieder eine bedeutende Rolle. Die Stadt galt als Zentrum der Katharerbewegung, unterlag dann in den Albigenser-Kreuzzügen und beheimatete im 13. Jahrhundert die zentrale Verwaltung der südfranzösischen Inquisition. Rund 3 Kilometer doppelte Ringmauer und 52 Wehrtürme umschließen die historische Altstadt. Bei einer Rundfahrt mit der Bimmel Bahn lernen wir dieses bedeutende UNESCO Weltkulturerbe kennen. Nachmittag setzen wir die Reise fort zu unseren Übernachtungsorts bei Vernet les Bains.
Auf nach Villefranche-de-Conflent, einer mittelalterlichen Stadt aus dem 11. Jahrhundert. Sie erhielt die Auszeichnung „les plus Beaux Villages de France“ und wurde zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt. Im Inneren der Befestigungsanlage hat sich in den schmalen Gassen eine malerische Betriebsamkeit von Handel und Kunsthandwerk entwickelt. Nachmittags Besuch der „Grottes des Canalettes“, die von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde. Sie gehören zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Europas. Abendessen Übernachtung in unserem Hotel bei Vernet-les- Bains.
Nach dem Frühstück beginnt unsere Fahrt mit dem „Petit Train jaune” hoch hinauf in die Pyrenäen. Seit 1910 verkehrt diese Schmalspurbahn auf einer spektakulären Panoramastrecke, bis zur spanischen Grenze. An der Endstation erwartet Sie unser Bus, um am Nachmittag weiter nach Andorra zu fahren. Ein leckeres Abendbuffet erwartet uns. Übernachtung in Andorra.
Das Val de Nuria gilt als das letzte „echte“ Hochgebirgstal der Ost-Pyrenäen. Núria ist autofrei und nur mit der Zahnradbahn „la Cremallera“ erreichbar. Trotz einiger Skilifte wird das Tal noch als ein echtes Naturparadies mit beeindruckender Gipfel-Kulisse beschrieben. Auf dieser Tour erleben Sie die wundervolle Bergwelt der Pyrenäen. Sie entdecken verträumte Landschaften, hohe Gipfel, üppige Täler und kristallklare Bäche. Die Rückfahrt nach Andorra erfolgt über eine malerische gebirgige Panoramastraße. Abendessen und Übernachtung.
Wir nehmen Abschied von den Pyrenäen und überfahren die spanische Grenze zurück nach Frankreich und fahren zunächst nach Millau. Die Schrägseilbrücke, die das Tal des Flusses Tarn überspannt, ist in jeder Hinsicht einfach nur beeindruckend, die längste Schrägseilbrücke der Welt und der höchste Bau in Frankreich. Nach dem Besuch setzen wir die Reise nach Le Puy en Velay fort. Le-Puy ist eine historische Stadt auf 625 Meter Höhe und ist besonders für ihr geschichtliches und kulturelles Erbe bekannt. Der Besuch der Stadt ist wie eine kleine Schatzsuche, besonders die Kirche Saint-Michael auf dem 82 Meter hohen Aiguilhe- Felsen und die bekannte Kathedrale Notre Dame de Puy, die seit 1998 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht. Übernachtung in Le Puy.
Über die Autobahn Lyon – Freiburg zurück zu unseren Heimatorten.

Leistungen

  • Fahrt im modernen Fernreisebus der Fa. Favaro’s Touristik GmbH
  • 10 x Übernachtungen mit Halbpension in landestypischen Hotels
  • Führungen in Albi – Carcassonne – Andorra
  • „Petit Train“ in die Pyrenäen
  • alle Ausflüge wie beschrieben
  • Zahnradbahn in Valle de Nuria
  • Reiseleitung
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht Enthalten

  • Einzelzimmerzuschlag 290,- €
  • Eintrittsgelder

Hinweis

Fahrplan und Preise der Schmalspurbahn „Petit Train Jeaune“ sowie der Zahnradbahn Valle Nuria können noch variieren und sich ändern. Daher ist eine Zeit- und Preisangleichung notwendig.