La vie en France - Eine Reise durch das Burgund - Auvergne - Cevennen - Tarn und Elsass

Reisedatum:

Reisepreis:

02.04.2020 - 10.04.2020
ab 1185.00 EUR p. P. im DZ

Reisevorwort

Ausgiebige individuelle Zeit vor Ort, gemütliche Spaziergänge, köstliche Mittagspausen, eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten und Landschaften abseits der bekannten Strecken.

Reisebeschreibung

Paray-le-Monial, gehört natürlich zu den Reisezielen in Burgund, die jeder einmal gesehen haben sollte. Das im Herzen des Charolais gelegene Wallfahrtszentrum ist das schönste erhaltene Beispiel für die cluniazensische Architektur. Abendessen und Übernachtung bei Paray le Monial.
Wir besuchen die 910 von Wilhelm von Aquitanien gegründet Abtei von Cluny. Während ihrer Blütezeit um die Mitte des 12. Jahrhunderts wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Bis zur Fertigstellung des Petersdoms in Rom war die Abteikirche von Cluny fünf lange Jahrhunderte das größte Gotteshaus Europas (177 Meter lang). Mehrere Päpste stammen von hier. Danach fahren wir nach Charolles. Hier besuchen wir das „Maison du Charolais“ um alles über das Fleisch der Charolais-Rinder zu erfahren, das weltweit für seine Schmackhaftigkeit und Authentizität bekannt ist. Im Anschluss ist für das gemeinsame Mittagessen bereits eingedeckt. Als Dessert werfen wir einen Blick in die angeschlossene Schokoladenfabrik und runden das Essen mit einem süßen Happen ab. Abendessen und Übernachtung bei Paray le Monial.
Wir erreichen heute die Auvergne, die zum größten Teil zum vulkanischen Zentralmassiv gehört. Die weite grüne Landschaft mit ihren unzähligen Kratern ist die Quellregion vieler Flüsse. Immer wieder begegnen wir dem weltberühmten Jakobsweg mit seinen Pilgern auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela. Auf einer der zahlreichen Hochebenen liegt unser nächstes Hotel – das Relais de l’Aubrac/ Pont de Gournier. Am Abend erwartet uns eine klassische regionale Küche, die mit L’Aligot oder Confit de Canard Ihren Gaumen verwöhnen wird.
An diesem Morgen unternehmen wir eine malerische Wanderung auf dem Jakobsweg. Wir folgen den strahlenden gelben Pfeilen von Nasbinals bis zur Domerie d’Aubrac (Wanderstrecke: 9 km, 3 Std.). (Alternatives Programm für Gäste, die nicht wandern möchten.) Wer den Jakobsweg bereits einmal gelaufen ist, der kennt das Gefühl der Verbundenheit. Menschen aus allen Teilen der Welt laufen aus der gleichen Überzeugung. Überall am Wegesrand werden Sie herzlich begrüßt, finden Möglichkeiten zum Einkehren oder Orte der Stille und Erinnerung. Werden Sie an diesem Tag ein Teil davon! Im Anschluss besuchen wir die kleine Stadt Laguiole, die berühmt für ihre traditionellen französischen Taschenmesser ist. Charakteristisch ist die Biene auf dem Messerrücken sowie das mit Nägeln eingeschlagene Kreuz im Griff. Die Klinge wird durch eine kleine eingeschliffene Kerbe geziert. Abends typisches „Aubrac“-Abendessen. Übernachtung im Relais de l’Aubrac bei Nasbinals.
Nun geht es weiter auf unserer Entdeckungsreise. Wir erreichen die Brücke von Millau. Die Schrägseilbrücke, die das Tal des Flusses Tarn überspannt, ist in jeder Hinsicht einfach nur beeindruckend. Sie ist nicht nur die längste Brücker ihrer Bauart mit knapp 2 ½ km, sondern mit einer Pfeilerhöhe von 343 m der höchste Bau in Frankreich. Wir nehmen uns Zeit um mehr über die Entstehungsgeschichte und technische Daten zu erfahren, denn der Bau des Viadukts ist mit einem ganz großen Namen der französischen Geschichte verbunden: Die Realisierung des Großprojekts wurde der Firmengruppe „Eiffage“ übertragen, deren einstiger Mitbegründer Gustave Eiffel gewesen war, der legendäre Baumeister des Eiffel-Turms. Wussten Sie, dass der höchste Punkt des Viadukts ganze 20 m höher ist als die Spitze des Eifelturms? Durch den „Parc naturel des Grands Causses“ führt uns der Weg entlang des Flusses Tarn. Genießen Sie die eindrucksvolle Panoramafahrt. Schwindelerregende Kalkfelsen mit einer Höhe von bis zu 500 m, der Lauf des Tarn, der mal ruhig und mal tosend verläuft, Felsenmeere und unberührte Talkessel, aber auch Burgen, romanische Kirchen und typische Weiler und Dörfer haben dieses geschützte Naturgebiet berühmt gemacht. Abendessen und Übernachtung bei Lanarce.
Borée ist ein altes Dorf, dessen Häuser mit seltenem Kalkstein gedeckt sind. Die örtliche Kirche wurde im 15. Jahrhundert überarbeitet und im 19. Jahrhundert mit vulkanischem Gestein restauriert. Heute beheimatet sie eine schwarze Jungfrauendarstellung des Künstlers Genestoux. Eine besondere Sehenswürdigkeit stellt der Tchier de Borée dar, eine Anordnung von 70 Steinen aus der Region, am Ende des Dorfes in Richtung Chanéac, die nummeriert und arrangiert sind. Zusammen bilden sie einen Kalender mit einem Durchmesser von 79,2 Metern, umgeben von einer kleinen Mauer. Der älteste Stein im Osten der Darstellung wird Table d’Emeraude genannt. Er stellt die Quelle des Lebens dar, da die Sonne ebenfalls im Osten aufgeht. In ihm ist ein lateinischer Text des griechischen Philosophen Hermes Trismegistos eingraviert, der ums Jahr 1000 n. Chr. entdeckt wurde. Er beinhaltet eine Zusammenfassung der Kenntnisse über das Sonnenlicht in der Antike. Am Nachmittag besuchen wir die Loire-Quelle, die am Fuße des Mont Gerbier de Jonc liegt. Abendessen und Übernachtung bei Lanarce.
Wir fahren heute durch den Naturpark „Ardèche“, der seinen Namen dem Fluss Ardèche verdankt. Gegen Mittag erreichen wir Saint-Laurent-du-Port, das rund 20 km nördlich von Grenoble entfernt liegt. Nutzen Sie die Zeit zur freien Verfügung und besuchen Sie die mächtige Kirche Saint-Bruno. Nicht weit entfernt befindet sich in einem abgelegenen Seitental La Grande Chartreuse, das Mutterkloster des Kartäuserordens. 1084 errichtete Bruno von Köln mit sechs Gefährten in La Chartreuse, eine Eremitenkolonie mit kleinen um einen Kreuzgang gruppierten Holzhäuschen und einer Kirche aus Stein. Die Große Kartause selbst kann wie alle Kartäuserklöster nicht besichtigt werden. Jedoch befindet sich in der Nähe ein Museum, wo wir uns über das Kartäuserleben informieren können. Weltweit bekannt ist die Große Kartause nicht zuletzt wegen des Kräuterlikörs Chartreuse, der in einer Fabrik in Voiron unter Anleitung von Kartäuser-brüdern hergestellt wird. Abendessen und Übernachtung Raum Chambery.
Nun erfolgt langsam die Rückreise. Durch die Schweiz, vorbei an Genf, Lausanne, Bern, in Richtung Straßburg bis zu unserem Übernachtungsort bei Weißenburg/Schweighofen/Pfalz.
Heimreise

Leistungen

  • Fahrt im modernen Fernreisebus der Fa. Favaros Touristik GmbH
  • 2 x Übernachtung mit Halbpension bei Paray le Monial
  • 2 x Übernachtung mit Halbpension bei Nasbinals
  • 2 x Übernachtung mit Halbpension bei Lanarcé
  • 1 x Übernachtung mit Halbpension bei Chambery
  • 1 x Übernachtung mit Halbpension bei Weißenburg
  • Stadtführungen/Führungen
  • Besuch der Rinderfarm „Maison du Charolais“ inkl. Mittagessen
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht Enthalten

  • Einzelzimmerzuschlag 270,- €
  • Eintrittsgelder
  • weitere Kostproben/Weinprobe/Mahlzeiten